Chronik Radfahrerverein Isargrün e.V. Wörth a. d. Isar

1950 befassten sich drei Xaver, der Gruber, der Rebele und der Huber mit dem Gedanken, einen Radfahrerverein zu gründen. Radrennfahrer Gabler aus München, der zur damaligen Zeit öfters zu Besuch in Wörth weilte, unterstützte dieses Vorhaben mit seiner Erfahrung.

1951 Gründungsversammlung in der „Schloßschenke“. Zum 1. Vorstand des neu gegründeten Radfahrervereins wurde Xaver Gruber gewählt. Die Ziele des Vereins sollten historisch aber auch sportlich geprägt sein. Mit einfacher Ausstattung und einem selbst angefertigten Wimpel beteiligten sich die Mitglieder erstmals an einer Fahnenweihe in Weihmichl im Landkreis Landshut.  Um sich bei künftigen Festveranstaltungen besser repräsentieren zu können, wurde bei den Schulschwestern in Reissing bei Straubing ein Standartentuch in Auftrag gegeben. Der  Zeiller Pepp (Schmid zu Wörth)  fertigte dazu einen stilvollen Bannerträger.  

Am 06.05.1951 feierten die Radler das Gründungsfest mit Standartenweihe. Das Amt der Festmutter übernahm Therese Kell. Erster Fähnrich ist Hans Meier aus Eichendorf. Die Wörther Radler beteiligten sich an Korsofahrten in Sünching, Bergen, Schierling und Altheim. Bereits im September 1951 führte der aufstrebende Verein das 1. Radrennen durch.

In den Folgejahren nahm der Radfahrerverein beträchtlichen Aufschwung. Von Korsofahrten, die nach verschiedenen Kategorien bewertet werden, konnten mehrmals Siegerpokale mit nach Hause genommen werden.

  

10jähriges Gründungsfest mit Festmutter Leni Rebele

1961 Zehn Jahre Radfahrerverein wurden mit einem großen Festumzug, umrahmt von den Ortsvereinen und Radfahrervereinen aus Nah und Fern, gefeiert. Festmutter Magdalena Rebele führte zusammen mit den Festmädchen, dem Fahnenträger Waldemar Schulz und den Begleitdamen Lieselotte Kopschinski und Brigitte Haseneder den langen Festzug an.

1971 Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war das 20jährige Gründungsfest. Zu diesem Fest wurde eine neue Fahne angeschafft und in einem feierlichen Gottesdienst von Monsignore Alfons Possel geweiht. Die Fahnenmutter hieß Anni Maier, der Fahnenjunker Josef Patzlsperger mit den Begleitmädchen Renate Schulz und Isolde Huber. Der Radfahrerverein Gottfrieding erhörte das Patenbitten und stand den Radlern als Patenverein an den Festtagen am 10. und 11. Juli kameradschaftlich zur Seite. Die Ortsvereine und neun Radfahrer-Nachbarvereine beteiligten sich am Festzug mit geschmückten Korsofahrzeugen, historischen Fahrrädern und Hochrädern.

1979 Bau eines eigenen Vereinsheimes am Kellerberg. Dieses wurde im Laufe der Jahre immer wieder umgebaut und erweitert. Bei der Grundsanierung 2009 wurde der Dachstuhl erneuert und eine Holzvertäfelung an der Außenseite angebracht. Jetzt ist das „Radlerheim“ in frischem grün/weiß ein markanter Punkt in Wörth/Isar.

1981 30jähriges Gründungsfest. Das Amt der Ehrenmutter übernahm erneut Anni Maier. Fahnenträger Reinhold Lindner mit Fahnenbegleitung Gerlinde Haseneder und Maria Schmid führten den Festzug unter den Klängen von Blaskapellen und Spielmannszug durch den festlich geschmückten Ort.

1998 Seit 28. April 1998 ist der Radfahrerverein in das Vereinsregister beim Amts-gericht Landshut eingetragen „Radfahrerverein Isargrün e.V. Wörth a. d. Isar“. Hierzu war es auch erforderlich eine umfangreiche Satzung zu erstellen.

2001 Ein umfangreiches Festprogramm erinnerte an 50 Jahre Radfahrerverein. Der Festgottesdienst wurde vom Männergesangsverein Wörth als „Waldlermesse“ feierlich gestaltet. Hierbei wurde auch den verstorbenen Mitgliedern des Vereins gedacht. In der Isarhalle fand das weitere Festprogramm statt. Unter dem Motto „Rund ums Rad“ bereicherten viele Attraktionen das Fest und begeisterten die Zuschauer. In der Halle verzauberten die Einrad- und Kunstradvorführungen die Gäste. Auf dem Volksfestplatz sprang BMX-Weltmeister Michael Mesick aus Tübingen sensationell über Paletten und ein Auto. Der „wilde Johann“ aus Wurmannsquick sauste mit seinem Einrad-Motorrad an der Zuschauerkette entlang.

Seit Beginn der Vereinsgeschichte werden wiederkehrende Feste mit Vereinsmitgliedern, Freunden und Gönnern gefeiert.

v Ein Kappenabend eröffnete bis in die siebziger Jahre alljährlich die Faschingssaison in Wörth, seit 2008 gibt es einen Faschingsfrühschoppen am Faschings-sonntag im Radlerheim

v Aufstellen eines Maibaums vor dem Vereinslokal Rapp, seit 1. Mai 2001 vor dem Radlervereinsheim am Kellerberg

v In das jährliche Grillfest werden Hochradrennen, Schubkarrenwettfahrten oder ein Radlflohmarkt eingebunden

v Beteiligung mit geschmückten Fahrrädern, Korsofahrzeuge und Hochräder an Festveranstaltungen anderer Radfahrvereine und dem Festauszug beim Wörther Volksfest.

v Die Frühjahrs- und Herbstradausflüge führen in die nähere Umgebung, dazu gehört auch eine gemütliche Einkehr.

v Sonntagsradtouren

v Kombinierter Bus-Radausflug seit 1995

v Gemeinsamer Jahresausflug mit dem Schnupferclub

v Jugendfahrradturnier mit der Grundschule Wörth

v Ferienprogramm mit Bildersuchfahrt, Radtouren, Tretcar-Turnier